Finden sich vier Personen, die sich
auf einen dieser Kurse einigen können, so kann dieser Kurs außer
der Reihe angeboten werden.
Alle Kurse laufen über sechs Unterrichtsabende.
Kurse für Fortgeschrittene setzen
- soweit nicht anders angegeben - die Teilnahme an mindestens drei unserer
anderen Kurse voraus.
| Richtung | Titel | Inhalt |
| Buddhismus
allgemein |
Wer der Buddha wirklich war | „So wie der große Ozean nur einen
Geschmack hat, den Geschmack von Salz, so hat auch meine Lehre nur einen
einzigen Geschmack, den Geschmack von Freiheit“ (Buddha Shakyamuni
vor etwa 2500 Jahren).
Wer war dieser gewaltlose Befreiungskämpfer dessen Weisheit über Jahrhunderte und Jahrtausende das Denken Asiens mitbestimmte und dessen Lehre und Praxis in den letzten Jahrzehnten auch im Westen immer mehr Anhänger findet? Ein Mensch? Ein Gott? Oder etwas ganz anderes? Im Mittelpunkt der Betrachtung steht der historische Buddha (Siddharta Gotama Shakyamuni). Die einzelnen Abende stehen jeweils unter einem bestimmten Aspekt, und zwar:
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| Zugang zu Fühlen und
Denken der Buddhisten |
Nicht aufgrund abstrakter Theorien sondern mittels anschaulicher klassischer Geschichten wird ein Einblick in das Fühlen und Denken des Buddhismus, der großen östlichen Weisheitslehre, gegeben. Manche dieser Geschichten stammen von historischen Buddha selber, andere sind aus verschiedenen buddhistischen Traditionen (Theravada, Mahayana, Vajrayana, Zen) | |
| Großer Workshop Meditation | Ein intensives Wochenende für neue und erfahrene Meditierer ist der Wochenend-Workshop „Geistesklarheit, Positivität und Ruhe durch Meditation“. Neben einer Einführung in die Sitzhaltung sowie die beiden wichtigsten Meditationsmethoden, die Entfaltung der Geistesruhe durch Atemachtsamkeit (anapana-sati) und die Entfaltung positiver Emotion (metta bhavana) wird die Meditationsvorbereitung S.P.I.E.L., die Meditationshindernisse und der Umgang damit, eine Meditationslandkarte zur Verortung der Meditationsziele und die Systematik der Vertiefungsfaktoren dargelegt. Ergänzend zu den anderen Meditationstechniken lernen wir auch das Reine Gewahrsein (Za-Zen), die Meditationspraxis des body-scanning und die Gehmeditation kennen. | |
| Workshop „Eine Welt“ | Ökologie ist das große Thema
unserer Zeit. Aber Ökologie ist keine Erfindung des 20. Jahrhunderts.
Bereits vor 2500 Jahren hat der Buddha mit dem Begriff Paticcasamuppada die erste überlieferte Beschreibung vernetzter ökologischer Systeme und ihrer Wirkungsweisen geliefert. Heute ist diese Lehre aktueller denn je. Meist steht dabei im Vordergrund eine technische Ökologie, also z.B. wie am wenigsten schädlich Strom erzeugt werden kann. Daneben gibt es aber das weite Gebiet der Tiefenökologie (Arne Naess), auch Spirituelle Ökologie (John Seed) genannt. Hier arbeiten wir direkt an unserem Geist, um uns auf die globale ökologische Krise einzustellen und Einsicht in Nachhaltigkeit zu erleben. Dies stärkt unsere Kräfte, die Dinge zu ändern, ohne in ein Freund-Feind-Denken zu verfallen. Der Workshop orientiert sich an der Arbeit der amerikanischen (buddhistischen) Tiefenökologin Joanna Macy. In erster Linie werden die Teilnehmer/innen von Joanna Macy erprobte Übungen durchführen. Daneben gibt es auch Kurzvorträge und geleitete Meditationen. Hier einige Elemente des Workshops:
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| Der Edle Achtfältige Pfad | Der Buddhismus kann für viele Menschen
sehr verwirrend sein, denn manchmal scheinen die einzelnen buddhistischen
Schulen völlig Unterschiedliches, mitunter gar sich Widersprechendes
zu lehren. In einem Punkt jedoch sind sich alle buddhistischen Schulrichtungen
einig: der Kern der Lehre Buddhas sind „Die Vier Edlen Wahrheiten“ und
„Der Edle Achtfache Pfad“. Dieser Kern der Lehre Buddhas wird in der Vortragsreihe
in zeitgemäßer Art erläutert.
Wer immer sich ernsthaft mit Buddhismus beschäftigt, kommt nicht um ein Studium dieses Achtfältigen Pfades aus Rechter Vision, Rechter Emotion, Rechter Rede, Rechtem Handeln, Rechtem Lebenserwerb, Rechtem Bemühen, Rechter Achtsamkeit und Rechter Meditation herum. Grundlage dieser Vortragsreihe ist eine Serie von Vorträgen die Sangharakshita 1968 unmittelbar nach Gründung der Buddhistischen Gemeinschaft Triratna in London erhielt. Die Vortragsreihe ist auch in Buchform unter dem Titel „Sehen, wie die Dinge sind“ erschienen. Das Buch ist bei uns vorrätig und kann hier erworben werden. |
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| Westlicher Buddhismus | In den vergangenen Jahrzehnten ist der Buddhismus im Westen angekommen. Keineswegs nur Asiaten, sondern immer mehr Westler praktizieren einen Buddhismus, der die Weisheitslehre des Buddha mit den Anforderungen moderner westlicher Gesellschaften verbindet. Wir informieren über die Praktiken, die Ethik, das Leben und die Geschäftsphilosophien des westlichen Buddhismus und klären dabei gleichzeitig zentrale Begriffe des Buddhismus - z. B. die Karmalehre, das Erleuchtungsstreben und das Bodhisattva-Ideal - auf. So wird verständlich, warum Buddhist/innen meist gelöster, zufriedener und erfolgreicher sind als andere Menschen. | |
| Bezaubernder, rätselhafter Buddhismus | "Der Pfad der unregelmäßigen Schritte" heißt diese Herangehensweise, bei der keine Theorie, sondern durch - teils geleitete - Meditationen und durch Geschichten aus der buddhistischen Tradition Verständnis und Einfühlung in diese friedvolle asiatische Lehre erfahren wird, die heute aktueller denn je ist. Am Ende dieses Kurses wird der Buddhismus für Sie weniger rätselhaft, aber noch genauso bezaubernd sein. | |
| Die Vier Göttlichen Meditationen | Die von uns geübte metta bhavana
(Entfaltung positiver Emotion, auch als Liebende-Güte-Meditation
bezeichnet) gehört zu einer Gruppe von vier Meditationen, die auf
die Entwicklung unseres emotionalen Gleichgewichtes abzielen, man nennt
sie auch die brahma viharas, das heißt die Erhabenen Weilungen oder
die Göttlichen Meditationen.
In diesem Workshop vertiefen wir unsere Meditationspraxis, indem wie neben der metta bhavana auch die mudita bhavana (Entfaltung von neidloser Mitfreude), die karuna bhavana (Stärkung von Mitgefühl) und die upekkha bhavana (Entwicklung von nicht mehr parteilichem Gleichmut, dem Gegenteil von Gleichgültigkeit) kennen lernen und einüben werden. In einem meditationstheoretischen Teil werden wir uns mit den fünf groben und den drei subtilen Meditationshindernissen, deren Bekämpfung und Überwindung, den sechs Vertiefungsfaktoren und deren Entwicklung und Stärkung, den Meditationszielen und mit Konzentrationsstärkung befassen und dies einüben. Die Veranstaltung wendet sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Erfahrung in der metta bhavana und einer mindestens sechsmonatigen Meditationspraxis. |
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| brahma viharas II | Aufbauend auf den "Vier Göttlichen
Meditationen" werden wir diese an historischen Stellen innerhalb Gelnhausen
einüben und mit tatsächlichen Geschehnissen an diesen Orten verknüpfen.
Der Workshop beginnt daher nach einer metta bhavana mit einer historischen Führung durch Gelnhausen. Am Samstag wird die Anwendung der Praxis im Stadtgeschehen erläutert und an ausgesuchten Stellen die mudita und die karuna bhavana eingeübt. Das Programm am Sonntag sieht ähnlich aus, jedoch wird dabei die upekkha und die sraddha bhavana eingeübt. Die Veranstaltung wendet sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Erfahrung in den brahma viharas und einer jahrelangen Meditationspraxis. |
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| Buddhistische
Gemeinschaft Triratna |
Das Lebensrad | Es heißt, der Buddha habe seinen Jüngern das bhava chakra, das Lebensrad, aufgemalt, ein komplexes Bild, das die buddhistische Sicht der Welt darstellt. Tatsächlich erschließen sich den meisten Menschen komplexe Botschaften eher durch Bilder als durch Lehrsätze. Der Buddha soll die Mönche aufgefordert haben, das Lebensrad an den Eingang aller Klöster zu malen und einen Mönch bereitstehen zu haben, der allen daran interessierten Menschen das Bild erläutert. |
| Der Spiralpfad | Nachdem wir uns mit dem „Rad
des Lebens“ befasst haben, jenem tibetische Symbol, das darstellt,
wie wir im Leben mit all seinen Problemen gefangen sind, wird nunmehr der
Ausweg aus diesem Gefängnis aus Unwissenheit, Verlangen und Enttäuschung
aufgezeigt. Der Buddha hat den Pfad aus dem samsara, der Welt der Unvollkommenheit,
hin zur Erleuchtung, der Sphäre der Freiheit, gewiesen. In zwölf
Schritten führt dieser Weg vom Leiden über den Stromeintritt
(„point of no return“) zur Erleuchtung. Es ist dies der Pfad der Höheren
Evolution, der Evolution vom Menschen zum Buddha. Das wundervolle daran:
nicht nur Buddha Shakyamuni hat diesen Weg beschritten, sondern seit ihm
zahllose weitere Individuen und auch für uns ist der Weg gangbar:
„Der Buddha war ein Mensch, so wie wir Menschen sind. Was der Buddha erreicht
hat, das können auch wir erreichen.“
Diese Sätze aus der einfachen Puja zeigen die ungeheuren Möglichkeiten des Spiralpfades auf. Die Darlegung des Spiralpfades zur Erleuchtung bekommt man im Rhein-Main-Gebiet nur bei uns, ein weiterer Grund, sich die Veranstaltungsreihe nicht entgehen zu lassen. |
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| Sangha-Kurs:
Als Buddhist/in leben |
Oftmals wird gesagt, wir würden eine
Vielzahl von Kursen und Veranstaltungen anbieten, es sei schwierig zu entscheiden,
welche Kurse man besuchen solle. Bei diesem Kurs ist es ganz einfach: Es
ist der wichtigste Kurs, den wir anbieten. Er ist unbedingt zu empfehlen
für Personen, die wirklich ernsthaft am Dharma, an der Lehre des Buddha,
interessiert sind.
Buddha - Dharma - Sangha (Die "drei Juwelen")
Zu dem Kurs gehört auch ein Wochenende in unserem Retreatzentrum Vimaladhatu im Sauerland. Der Kurs beinhaltet sechs Veranstaltungen sowie ein Wochenendretreat (Freitagabend bis Sonntagmittag). |
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| Die Vision von Triratna | In diesem Kurs werden eine Reihe Vorträge des Gründers der Buddhistischen Gemeinschaft Triratne, Sangharakshita, gemeinsam studiert. Die Vorträge liegen nur in englischer Sprache vor. | |
| Das Rad des Geldes | Viele Menschen haben eine Hassliebe zu
Geld, denn
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| Theravada | Der Buddha und seine Jünger | Der Kurs stellt am ersten Abend den historischen Buddha in den Mittelpunkt unserer Betrachtung. In den folgenden Wochen werden Sariputra, Mahamoggalana, Ananda, Mahakassapa und Dhammadinna vorgestellt werden. |
| Das Anapanasati-Sutra | In dieser Lehrrede legt der Buddha dar, wie die Atemmeditation als grundlegende Praktik zur Einsichtsmeditation weiter entwickelt werden kann. Der Kurs wendet sich an Meditierende mit einer mehrjährigen täglichen Meditationspraxis. | |
| Die Vier Grundlagen der Achtsamkeit | Von den über 4000 Lehrreden des Buddha im Pali-Kanon wird diese im Theravada, der historisch ältesten Schule des Buddhismus, am meisten geschätzt. Es ist eine detaillierte Anweisung, wie wir meditieren sollen und wie wir den Geist der Meditation in unser tägliches Leben bringen. | |
| Ethik: Die Fünf Silas | Der Buddhismus kennt keine Gebote, wie
die abrahamitischen Religionen, weil es keinen Gebieter gibt.
Statt dessen empfahl der Buddha seinen Anhängerinnen und Anhängern sich in fünf Übungsfelder ethisch zu üben. Diese Ethik ist das Fundament buddhistischer Praxis, der erste Schritt des Dreifachen Pfades (Ethik, Meditation, Weisheit) zur Vervollkommnung. Wir lernen dies fünf Übungsfelder in ihrer negativen Bedeutung (was man beser lassen sollte) aber auch in ihrer positiven Bedeutung (wie man sich üben sollte) kennen. Dazu gibt es zwei moderne Interpretationen aus unterschiedlichen buddh. Traditionen, die wir uns ansehen werden. |
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| Mahayana | Ethik: Die Sechs Paramitas | Buddhist/innen bekennen sich zu Buddha
(unserem Ideal), Dharma (der Lehre des Buddha) und Sangha (der Gemeinschaft
derer, die die Lehre üben). Den Dharma hat der
Buddha als den Achtfältigen Pfad beschrieben. Wir werden uns dem Inhalt dieser Lehre aber nicht abstrakt nähern, sondern ganz konkret: welche Tugenden übt ein Bodhisattva (eine Person die auf dem Weg ist, Buddha zu werden) und wie übt er oder sie diese Tugenden. Das Schöne daran: Jede/r kann sich entscheiden, diesen Weg auch gehen zu wollen. Dann nämlich wenn uns das Ziel (Erleuchtung, Buddhaschaft) attraktiv und der Weg dorthin sinnvoll und gangbar erscheint. |
| Das Vimalakirti Nirdessa | Vimalakirti lautet der Name eines buddhistischen
Laienanhängers, der so hoch verwirklicht war, dass er sogar den Bodhisattva
der Weisheit „besiegte“.
Im vorliegenden Sutra erkrankt er – aber nur, um seinen Besuchern den Dharma darlegen zu können. Dieser Erzählrahmen bildet den Hintergrund, auf dem mit viel Witz und Lebendigkeit, Tiefgang und unglaublichen Wundern die Ideale des Mahayana nahe gebracht werden: Leerheit, Nicht-Dualität und aktives Mitgefühl zum Wohl aller Wesen. Wir werden das Sutra anhand des gleichnamigen neu erschienen Buches (nicht in der Kursgebühr enthalten) studieren und diskutieren. Dazu werden Erläuterungen auf der Basis der Unterlagen Sangharakshitas gegeben. |
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| Vajrajana | Das tibetische Totenbuch | Nur für Fortgeschrittene eignet sich
unser Kurs über das tibetische Totenbuch. Als Fortgeschrittener gilt,
wer mindestens schon drei unserer Studienkurse besucht hat. Für alle
anderen, die den Titel sehr anziehend finden, sei der Kurs das
tibetische Lebensrad empfohlen, der eine ganz ähnliche Thematik
hat,
sowie der Kurs „Der Spiralpfad“, in
dem uns einige der Gestalten des tibetischen Totenbuches auch begegnen. Grundlage dieses Studienkurses werden die Darlegungen von Dharmachari Padmavajra vom Retreatzentrum Padmaloka in Norfolk (U.K.). |
| Tantrische Symbolik | In diesem Kurs befassen wir uns mit einigen
Aspekten von Symbolik, die vor allem im tibetischen Buddhismus eine besondere
Rolle spielen. Ein solches Symbol, das Lebensrad haben
wir bereits in einem Grundlagenkurs kennen gelernt. An sechs Abenden stehen
jetzt sechs weitere Symbole im Mittelpunkt.
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