Horst
Gunkel:
Die Jesus-Trilogie – Band 1
Jesus - die erste Indienreise
Ein plausibler Entwicklungsroman
Kapitel 9 Das Arsakidenreich und Zarathustra Audiodatei 01.06.2026 (31 Min.)
Begriffserläuterungen zu
Kapitel 9
Ahura Mazda - Der Autokonzern Mazda leitet tatsächlich von dieser Gottheit seinen Namen ab. Vermutlich geht der Name aber auf den Gründer der Firma zurück, Herrn Matsuda. Da das Japanische eine Silbenschrift ist, werden in dieser Schrift Mazda und Matsuda gleich geschrieben. Für die Vermarktung im Ausland entschied man sich dann wohl für die Schriftvariante, die dem Weltenschöpfer Mazda entspricht.
Antioch – war eine der Hauptstädte des Seleukidenreiches, Neugründung im Jahre 300 v.u.Z. (nach einem Erdbeben). Die Stadt heißt heute Antakya und liegt im äußersten Süden der Türkei an der syrischen Grenze (nahe Aleppo). 64 v.Chr. verleibte sich das Römische Reich die Reste des Seleukidenreiches ein, Antioch wurde zur Hauptstadt der Provinz Syrien (neben Ägypten die reichste Provinz des Römischen Reiches). Zu Jesu Zeiten hatte Antioch 500.000 Einwohner und war damit eine der vier größten Städte des Reiches (neben Rom, Alexandria und Karthago). Der indische buddhistische Kaiser Aśoka (er regierte 268–232 v. Chr.) hat in seinem 13. Felsenedikt erklärt, wohin er buddhistische Missionare entsandt habe, u.a. zu König Amtiyoka von Syrien (d.i. Antiochos II. Theos, 261–246 v. Chr.).
Aramäisch ist eine nordwest-semitische Sprache, die sich im Gebiet des heutigen Syrien und seinen umliegenden Gegenden entwickelte und in ihren ältesten Inschriften für das 9.-8. Jh. v.d.Z. bezeugt ist. In wenigen kleinen Sprachinseln heute noch lebendig, schaut die Sprache auf eine fast 3000jährige Geschichte zurück.
Arsakia – Hauptstadt des Arsakidenreiches
Arsakidenreich – benannt nach dem Parther Arsarkes I. (3. Jh. v. Chr.), mit der Hauptstadt Arsakia ist in etwa identisch mit dem heutigen Iran.
Baktra – Hauptstadt
von
Baktrien
Baktrien - ist der historische Name einer Landschaft um die ehemalige Hauptstadt Baktra (das heutige Balch in Afghanistan), die nördlich des Hindukusch liegt. Baktrien, wurde zum Zentrum von Wissenschaft, buddhistisch-hinduistischer Theologie und Weltwirtschaft.
Bhārat Gaṇarājya – (Sprache: Hindi) indische Bezeichnung für Indien
Erwachen – andere spirituelle Traditionen sprechen von Erleuchtung, im Buddhismus verwenden wir besser den Ausdruck „Erwachen“ für das, was der Buddha erreicht hat. Während unter „Erleuchtung“ jeder etwas anderes verstehen kann, beschreibt „Erwachen“ das spezifisch Buddhistische, die Tatsache, dass die erwachte Person die drei Wesensmerkmale dukkha, anicca und anattā völlig verwirklicht hat. Es ist für die erwachte Person so, als sei alles, was vorher war, so absurd und unlogisch wie ein Traum, daher der Ausdruck „Erwachen“.
Erwachter – die deutsche Übersetzung von „Buddha”
Essēner
– eine
religiöse Gruppe im antiken Judentum vor der Zerstörung des
zweiten Tempels (70 n. Chr.) bezeichnet, deren wesentliche
theologische Hauptmotive die „messianische Naherwartung“ und
die „Kritik am unreinen Tempelkult“ in Jerusalem waren. Nach
verschiedenen Angaben zeitgenössischer Autoren (Philon von
Alexandria, Plinus d. Ä. und Flavius Josephus) befolgten sie
strenge, zum Teil asketische Lebensregeln. Demnach war sie
eine im 2. Hd. v. Chr. entstandene jüdische
Ordensgemeinschaft in Palästina, die möglicherweise auch vom
Zorastrismus, Pythagoreismus und vom Buddhismus beeinflusst
worden war.
Herat – Stadt in Afghanistan, sie hat heute gut 600.000 Einwohner.
JHWH – ist der Eigenname des Gottes im Tanach. Da es in der hebräischen Schrift keine Vokale gibt enthält er keine Konsonanten. Ausgesprochen wird er Jahwe, oder auch Jehova.
Rabbiner – das ist ein Funktionsträger in der Jüdischen Religion. Seine Hauptaufgabe ist es, die Tora (ein Teil des Tenach) zu lehren. Die Grundform des Rabbiners entwickelte sich, als sich gelehrte Lehrer versammelten, um die schriftlichen und mündlichen Gesetze des Judentums zu kodifizieren.Tanach – oder Tenach (hebr. תנ״ך TNK) ist eine von mehreren Bezeichnungen für die Hebräische Bibel, die Sammlung der heiligen Schriften des Judentums er enthält unter anderem die Tora (Weisung). Das Christentum hat alle Bücher des Tanach - etwas anders geordnet – übernommen. Sie sind das Alte Testament.
Zarathustra – soll ein iranischer Priester, Philosoph und der Stifter des Zoroastrismus sein, der im 1. oder 2. Jahrtausend v.u.Z. gelebt haben soll. Heute geht man davon aus, er habe um 600 v.u.z. Gelebt, also in der Achsenzeit und soll somit ein Zeitgenosse von Buddha, Mahavira, Laotse und Konfuzius gewesen sein. Die älteste Biografie stammt aus dem 9. Jhd. unserer Zeitrechnung, also mindestens 1000 Jahre nach seiner Zeit und ist daher mit Vorsicht zu genießen.
Zoroaster – Anhänger des Zoroastrismus
Zoroastrismus bzw. Zarathustrismus (auch: Mazdaismus oder Parsismus ist eine Religion, die von Zarathustragestiftet wurde. Der Begriff wurde vermutlich erst im 19. Jahrhundert n. Chr. gebräuchlich. Die Religion Zarathustras, die auf sehr alten indoarischen Traditionen und Überlieferungen fußt, entstand zwischen 1800 und 600 v. Chr. Ihre Herkunft ist umstritten. Sie breitete sich etwa im 7. bis 4. Jahrhundert v. Chr. im iranischen Kulturraum (von Gemeinschaften im östlichen Kleinasien und in Mesopotamien über Persien bis zum zentralasiatischen Raum) aus.
Fußnoten
Der Buchtext enthält zahlreiche Fußnoten, die teils auf Bibelzitate verweisen, teils auf andere Quellen. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass man erkennt, wie diese Erzählung sich so gut wie möglich an die Realität hält. Diese Fußnoten fehlen aus technischen Gründen in der Audiodatei. Wer Wert auf diese Zusammenhänge legt, der sei auf das Buch verwiesen.
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